Heute haben die Kinder der Gwunderschule ihren Quatschi kennengelernt. Der Quatschi steht für unsere innere Stimme, die sich immer dann meldet, wenn wir unsere Komfortzone verlassen. Um mögliche Misserfolge zu vermeiden, flüstert uns der Quatschi zu, doch lieber am gemütlichen, gewohnten, sicheren Ort zu bleiben, wo wir Routinen folgen und Kontrolle haben. Kennst du diese Stimme auch?

Aus Unsicherheit angesichts neuer Herausforderungen können Kinder unterschiedliche Verhaltensweisen zeigen. Während die einen sich zurückziehen, ausweichen, abbrechen oder sich verweigern, sind andere z.B. genervt, reagieren aggressiv oder fallen mit störendem Verhalten auf. Der Quatschi meint es zwar gut mit uns und möchte uns schützen, erzeugt jedoch einen inneren Widerstand und hemmt letztendlich unser persönliches Wachstum.

Du fragst dich, was das mit den Sockenmonstern auf dem Foto zu tun hat? Das Stärken der emotionalen Intelligenz fliesst immer wieder in unseren Schulalltag ein. Nur wenn die Kinder lernen, sich ihrer Gedanken und Gefühle bewusst zu werden, können sie auch lernen, konstruktiv damit umzugehen. Mithilfe der Quatschie-Handpuppen lernen die Kinder, ihren Gefühlen in Momenten von Unsicherheit zu begegnen. 

Wir besprechen, wie es dem Kind gerade geht und was es braucht. Der Quatschi und die mit ihm verbundenen Gefühle werden nicht weggedrückt sondern liebevoll wahrgenommen. Das Kind dankt seinem Quatschi, dass er sich gemeldet hat, setzt ihn aber anschliessend auf die Fensterbank, von wo aus er zusehen kann, wie sich das Kind für Neues öffnet. Denn dort, wo die Komfortzone aufhört, geschehen Wunder.